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Christlich Demokratische Union - Kreisverband Birkenfeld

Mitglieder zeigen sich mit der Arbeit von Schneider in einem schwierigen Umfeld zufrieden – Schneider will Landkreis weiter zur zukunftsfähigen Wohlfühlregion im ländlichen Raum ausbauen – Warnung vor dem trojanischen Pferd

Dr. Matthias Schneider tritt erneut als Kandidat für die CDU im Rennen um das Amt des Landrats an. In seiner Rede am Nominierungsparteitag wirft er einen Blick auf die letzten sieben Jahre seiner Amtszeit zurück, die im schwierigen Umfeld des demografischen Wandels und leerer öffentlicher Kassen stand. Kern seiner Arbeit, so der Kandidat, ist vor allem die Bewusstseinsweckung für das Problemfeld des demografischen Wandels und die bewusste Setzung neuer Themen gewesen, an denen sich die Bevölkerung orientieren und mitgestalten kann. In den politischen Gremien hat er sehr viel Wert auf das konstruktive Miteinander gelegt und auch stets gegenüber anderen politischen Parteien ein offenes Ohr gehabt. Das war ihm genauso wichtig, wie auch die ständige Nähe zu den Bürgern des Landkreises, der sehr enge Kontakt zu dem Oberbürgermeister von Idar-Oberstein oder die verstärkte Zusammenarbeit mit den Nachbarlandkreisen. Ein tägliches Arbeitspensum von morgens halb acht bis tief in den Abend ist hierfür selbstverständlich und verschont auch nicht die Wochenenden. Als Anerkennung seiner Arbeit empfindet es Schneider, dass er in den geschäftsführenden Vorstand des Landkreistages berufen wurde.

Schneider ist stolz darauf, dass es während seiner Amtszeit gelungen ist, zusammen mit den Bürgermeistern wenigstens im westlichen Teil des Landkreises die demografische Entwicklung erkennbar umzukehren. Inzwischen verzeichnen die Verbandsgemeinden Birkenfeld und Baumholder wieder Bevölkerungswachstum. Aber auch für Idar-Oberstein zeichnen sich ausgesprochen positive Impulse ab. „Der Weg scheint wieder nach Oben zu führen“, so Schneider. Der Nationalpark hat sich als ausgesprochenes Werbeschild für den Landkreis entwickelt und ist vor allem bei der jüngeren Generation positiv besetzt. Schneider empfindet die Entscheidung, den Nationalpark hierher zu holen, nach wie vor als richtig, da er wesentlich zur Identifikation nach Innen und nach Außen beigetragen hat. Auch um die Ansiedlung des Oak Garden – Projekts in Neubrücke wird unser Landkreis vielfach beneidet. Inzwischen ist es auch für die Landesregierung ein wichtiger Brückenpfeiler für die Kontakte nach China geworden und sogar im offiziellen Werbetrailer der Landesregierung verankert.

Jetzt gilt es, das Erreichte zu nutzen und weiter auszubauen, um den Menschen vor Ort aber auch denen, die fernab der sich zunehmend aufheizenden Ballungsräume eine zukunftsfähige Alternative zu bieten. Schneider fordert hierzu die jetzt nötige politische Kontinuität ein. Die inzwischen in der Nationalparkregion vorhandene Gesprächskultur und Verbundenheit ist eine gute Ausgangsbasis. Der im Januar vorgestellte Masterplan gibt hierfür mit seinen bis 2022 ausgelegten Einzelprojekten die weitere Orientierung und macht Hoffnung auch Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet zunehmend an uns binden zu können, so Schneider weiter. Darüber hinaus muss es auch gelingen, jungen Menschen in Kooperation mit der hiesigen Wirtschaft eine attraktive Verbleibperspektive zu bieten. Hierzu ist in der Vergangenheit schon viel unternommen worden.

Für den Landkreis als Wirtschaftsstandort ist es wichtig, den weiteren Ausbau der B 41 und der B 50 voran zu treiben. Mit vereinten Kräften ist dies für die B 41 beim Bund bereits gelungen, für die Hunsrückspange als wichtige Verkehrsanbindung nach Norden versprach Schneider sich weiter mit allen Kräften einzubringen und die Landesregierung für den Bau zu sensibilisieren, denn schließlich werde die B 50 sich mit ihrem autobahnähnlichen Ausbau zu einer bedeutenden Verkehrsachse in Deutschland entwickeln, was tief greifende Veränderungen für den Hunsrück nach sich zieht. In zwanzig Jahren wird sich der Hunsrück zu einem leistungsfähigen Wirtschaftsraum entpuppt haben und darauf soll auch die Entwicklung des Landkreises Birkenfeld eingestellt sein.

Hierzu gehört auch, in den nächsten Jahren eine unverwechselbare Marke für die Nationalparkregion zu entwickeln, die selbstbewusst für den ländlichen Raum steht und auch das Selbstbewusstsein der Menschen hier gegenüber den Metropolregionen stützt. Überhaupt versteht sich Schneider als Advokat des ländlichen Raumes. Erst in den vergangenen Wochen ist es gelungen, den Landkreis Birkenfeld in der regionalen Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe deutlicher gegenüber den Landkreisen im Osten heraus zu heben. So geht inzwischen auch die Planungsgemeinschaft davon aus, dass sich mit der Nationalparkregion eine bedeutende Qualifizierungsoffensive entwickelt hat, die in weiteren Schritten über den Tourismus und das Naturerleben positive Effekte auf den Landkreis als Wohnstandort ausübt.

Dass die Veränderungen des Tourismus auf dem europäischen Markt auch ein Umdenken in der Strategie für unsere Region bedeuten, liegt auf der Hand so Schneider. Das Thema Bike- und Wanderregion kann man – neben dem Alleinstellungsmerkmal Edelsteine - hierzu gar nicht als wichtig genug einschätzen. Schneider geht davon aus, dass gemeinsam mit den Verbandsgemeinden in der Nationalparkregion ein entscheidender Neuansatz für den Tourismus gelingen kann. Wenn alles glatt läuft, können schon in den nächsten Wochen kreisübergreifend Verhandlungen für ein Gästeticket im Busverkehr aufgenommen werden. Bis zum Jahr 2022 soll der Busverkehr stärker mit den Nachbarlandkreisen verschnitten und stärker an den Zugverkehr angepasst werden.

Bei der Kommunalreform wird es darauf ankommen, für die Interessen der Bevölkerung unseres Landkreises das politische Mitsprachegewicht zu sichern. Dies kann in erster Linie nur mit einem weiterhin eigenständigen Nationalparklandkreis gelingen. Schneider erteilt einer einfachen Anbindung an den Landkreis Bad Kreuznach eine deutliche Absage, da sich genau dann erfahrungsgemäß die Benachteiligung einstellt und auch nicht zu erwarten ist, dass sich eine grundlegende Verbesserung der finanziellen Leistungsfähigkeit einstellen wird.
Schneider kündigt einen aktiven und fairen Wahlkampf an. Nach wie vor ist er stolz auf seinen früheren Beruf, der ihm aufgrund seiner sehr breiten Ausbildung auch immer den breiten Blickwinkel eröffnet habe, auch wenn heute politische Gegner versuchen das schlecht zu reden. Er werde nicht zulassen, dass zukünftig der Landkreis aus dem Rathaus einer Verbandsgemeinde heraus regiert wird. Dieses trojanische Pferd wird er den Bürgern des Landkreises nicht zumuten. Nach wie vor sehe er das Amt des Landrates aber auch die Position der Kreisverwaltung als Waage im Spielfeld der Interessen. Der CDU-Kreisvorsitzende Christian Wilhelm sieht die CDU mit Landrat Dr. Matthias Schneider auf dem richtigen Weg. „Die von ihm angeschobenen Ideen und Impulse, allen voran der Masterplan für die Nationalparkregion und der Ausbau der Infrastruktur, sind klare Konzepte für die Weiterentwicklung unseres Landkreises“.

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