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Christlich Demokratische Union - Kreisverband Birkenfeld

Bei ihrem gemeinsamen Besuch zeigen sich Bundestagsabgeordnete Antje Lezius, der Beauftragte der VG Rhaunen, Georg Dräger, sowie die Ortsbürgermeister Frank Marx und Klaus Hepp begeistert von den Plänen für den Bikepark.

Auch Wirtschaftsförderer Michael Dietz und Ute Meinhard von der Naheland-Touristik ließen sich vor Ort von Projektleiter Nico Reuter den aktuellen Stand erklären. Bei aller Begeisterung bleiben aber auch Sorgenfalten: Die Genehmigung des Bebauungsplans steht derzeit noch aus.

Wo andere nur einen Hang, Wälder und einen alten Skilift sehen, sieht Nico Reuter ein Paradies – ein Paradies für Mountainbiker! Am Idarkopf entwickelt Reuter mit seinem Unternehmen ecoparc concepts mit Sitz am Umwelt Campus Birkenfeld eine Mountainbike-Reiseziel der Superlative. Als begeisterter Mountainbiker mit Herz für steile Hänge und weite Sprünge hat er sofort das Potenzial des alten Skigebiets erkannt. Sechs Jahre Arbeit stecken bereits in dem Projekt. „Ich lebe meinen Sport und habe ihn zu meinem Beruf gemacht. Ich freue mich als Ingenieur und Outdoorsportler für andere Biker neue Abfahrten zu erschließen. Der Idarkopf ist in der Szene schon jetzt ein Begriff und das obwohl die Strecke noch nicht steht! Perfektes Gelände, viel Unterstützung von Politik und Bevölkerung und Sponsoren haben wir auch schon – wir sind bereit loszulegen.“

Für das alte Skigebiet am Idarkopf könnte das Projekt noch einmal eine sportliche Wende bedeuten. Als der Skilift 2010 schloss, hätten wohl nur die Wenigsten erwartet, dass sich an gleicher Stelle für Mountainbiker wieder die Pforten öffnen könnten. Dabei ist ihr größter Vorteil neben dem sportlichen Spaß denkbar einfach: Sie sind das ganze Jahr unterwegs. Die Planungen sind weit vorangeschritten, auch wenn Baurecht momentan noch nicht erteilt ist. Der Bebauungsplan hierfür wird derzeit noch geprüft.

Der Idarkopf steht stellvertretend für viele ehemalige Skigebiete in deutschen Mittelgebirgen. Hier erobern sich die Mountainbiker immer mehr Terrain, aber nirgendwo ist das Projekt so ambitioniert und so weit vorangeschritten wie im Kreis Birkenfeld. Abfahrtsstrecken für Anfänger bis zum Profi, eine Liftanlage und Einrichtungen für Gastronomie, Bikeshop und -verleih – in den Planungen steht die besondere Erlebniswelt für Mountainbiker bereits. Hinzukommen aber auch Kinderspielplätze und Sommerrutschen sowie Events. So soll der Bikepark zu einem Ort für die ganze Familie werden. Und das alles unter strenger Wahrung des Naturschutzes. Für Nico Reuter ist das eine Selbstverständlichkeit, schließlich ist das Naturerlebnis Teil der Philosophie der Sportart.

Die Bundestagsabgeordnete Antje Lezius zeigte sich beeindruckend: „Man merkt bei Nico Reuter, dass er das Projekt mit sehr viel Herzblut entwickelt hat. Die Planungen sind mittlerweile äußerst konkret und die wirtschaftliche Entwicklungsperspektive überzeugt. Für unsere Region wäre ein solcher Sportmagnet ein absoluter Gewinn“, so Lezius.

Auch Frank Marx, Ortsbürgermeister der Gemeinde Stipshausen, unterstützt das Projekt: „Wir als Ortsgemeinde haben die Planungshoheit und letztlich die größte Verantwortung. Uns war es wichtig das Projekt in Einklang mit unserem Dorf zu entwickeln. Mit Nico Reuter haben wir einen Unternehmer, der das genauso sieht wie wir. Das hat man schnell gemerkt und deshalb standen wir auch von Anfang an hinter dem Bikepark.“ Das betont auch der Beauftragte der Verbandsgemeinde Georg Dräger: „Für uns ist der Austausch miteinander eine der wichtigsten Voraussetzung für den Erfolg des Projektes. Und das klappt hervorragend. Deswegen stehe auch ich zu einhundertzehn Prozent hinter dem Bikepark.“

175 Meter Höhenunterschied, insgesamt 23 km Strecke, 92 Hektar Planfläche – das sind die Zahlen des Projekts, das einmal der größte Bikepark Europas werden könnte. Obwohl noch in der Planung werden online Videos und Artikel bereits tausendfach geteilt und diskutiert. Auch die Fachpresse ist euphorisch. Darin sieht auch der Wirtschaftsförderer des Kreises, Michael Dietz, große Chancen. „Das Projekt wird unsere Bemühungen unterstützen, unseren Landstrich als Premiumregion für Fahrradfahrer aufzubauen“, so Dietz.

Der Wirtschaftsförderer verweist auch auf die Unterstützung von namhaften Unternehmen. Ein Bikepark, zumal in diesen Dimensionen, kann eben nicht jeder Ort vorweisen. Sie sehen darin eine ganz konkrete Möglichkeit, die gesamte Region für junge Fachkräfte als Lebens- und Arbeitsmittelpunkt attraktiver zu machen.

Fahrradenthusiast und Projektplaner Nico Reuter freut sich über die politische Rückendeckung. Er betont aber auch, dass ohne Baurecht alle Planungen hinfällig wären. Auch wenn gute Chancen bestehen, dass im Herbst Baurecht in Form eines Bebauungsplans vorliegen könnte – momentan ist noch nichts entschieden.

Vorerst steht das Projekt Bikepark Idarkopf damit noch sinnbildlich für die Entwicklung eines neuen Breitensport. Im Mountainbiken verbinden sich adrenalingeladene Abfahrten mit einer lässigen Jugendkultur. Sport und die Liebe zur Natur gehen hier eine ganz eigene Mischung ein. Und die trifft den Nerv der Zeit. Der Sport zählt bereits heute zu den am schnellsten wachsenden Sportarten. Die Technik der modernen Mountainbikes macht es inzwischen fast jedem Interessierten möglich, sicher und ohne große Hürden mit dem Sport zu beginnen.

Das betont auch Ute Meinhard. Sie sieht im Mountainbiken die aktuelle Version des bei den deutschen ohnehin beliebten Fahrradfahrens: „Die Errichtung eines Bike-Parks am Idarkopf ist aus Sicht des Tourismus ein zukunftsweisender Weg, um den Regionen rund um den neuen Nationalpark Hunsrück-Hochwald weitere neue Impulse zu geben. Das entstehende Angebot am Idarkopf wird neue Fahrradtouristen zu uns bringen. Einige werden als Tagesgäste bleiben, aber viele werden auch hier übernachten und hier rechnen wir mit positiven Effekten für die gesamte Nahe-Region.“

Auf die überregionale Komponente verweist auch Klaus Hepp, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Idarwald. Von den Rheinhöhen bei Stromberg über den neuen Bikepark am Idarkopf bis zum Erbeskopf und dem Bostalsee sieht er ein tolles Angebot für Fahrradfahrer aller Arten und damit einen großen touristischen Pluspunkt.

Fahrradenthusiast und Projektplaner Nico Reuter freut sich über den großen Zuspruch für den Bikepark. Vorerst heißt es aber noch Abwarten aufs Baurecht. Daran kommt in Deutschland eben auch kein Mountainbiker vorbei.

Quelle: http://stadt-land-news.de ( http://stadt-land-news.de/politik/item/3177-r%C3%BCckenwind-f%C3%BCr-bikepark-am-idarkopf.html )

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