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Christlich Demokratische Union - Kreisverband Birkenfeld

Zum Internationalen Frauentag am 8. März mahnt die Vorsitzende der Frauen Union im Landkreis Birkenfeld bei Debatten um Sternchenschreibweise oder gendergerechte Nationalhymne sich nicht an den falschen Stellen zu verkämpfen und dabei die Frauen aus dem Blick zu verlieren, denen es weit an Gleichberechtigung und Teilhabechancen fehle. Dazu zählten viele Frauen mit Migrationshintergrund.

„Meine Generation Frauen kann dankbar für die Vorarbeit vieler Frauen und Männer vor uns sein, die Vieles erkämpft haben, was heute selbstverständlich ist. Frauen und Männer sind in unserem Land gleichberechtigt, und wir sind noch lange nicht da angelangt, wo wir keine Frauen- und Gleichberechtigkeitsförderung mehr brauchen. Doch manchmal drängt sich der Eindruck auf, dass sich manche da verkämpfen, wo es nichts ‚kostet‘ und wo es nicht um die elementaren Probleme geht. Wer die Nationalhymne gendergerecht umschreiben möchte und jeden angeht, der die Sternchenschreibweise oder nur die männliche Form in Texten benutzt, verliert den Blick für die wirklichen Herausforderungen in der Frauenförderung. Frauen, die in patriarchalisch geprägten Familien aufwachsen und nicht selbstbestimmt und gleichwertig ihr Leben in Deutschland leben dürfen, die sich von Männern gemachten Kleiderordnungen bis hin zur Vollverschleierung und Unkenntlichmachung beugen müssen, solche Frauen brauchen unsere Solidarität – und nicht unsere Ignoranz, die gerne mit Toleranz verwechselt wird.

Solange Mädchen in Augen mancher fundamentalistischer Männer weniger wert sein sollen, solange Mädchen nicht am Schwimmunterricht und der Klassenfahrt teilnehmen dürfen, solange Lehrerinnen von patriarchalisch sozialisierten Jungs und Vätern nicht akzeptiert werden, solange es Männer gibt, die glauben, aus verletztem Ehrgefühl das Leben von Frauen auslöschen zu dürfen – solange haben wir alle unsere Hausaufgaben auch in der Integrationspolitik nicht gemacht. Die Rolle der Frau entscheidet über den Integrationserfolg in unserem Land. Denn eines steht fest: Gleichberechtigung von Mann und Frau gilt für alle in unserem Land lebenden Menschen, gleich, woher sie kommen!“

Der Frauentag erinnere daran, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit zwischen Mann und Frau eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung bleibe, so Ilka Klein. „Wir haben viel erreicht, um Geschlechterungerechtigkeiten zu überwinden: Mütterrente, weiterer Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, Anhebung des steuerlichen Freibetrags für

Alleinerziehende, ElterngeldPlus, Gesetz zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen und das Entgelttransparenzgesetz. Dennoch ist die tatsächliche, gleichberechtigte Teilhabe längst keine Selbstverständlichkeit, sondern ein wichtiges politisches und gesellschaftliches Ziel.“

Mit Blick auf die Kommunalwahl im nächsten Jahr, sei es ein zentrales Anliegen der CDU Rheinland-Pfalz, Frauen für Mandate und Ämter zu gewinnen. Kommunale Parlamente würden von den Sichtweisen und Erfahrungen der Frauen profitieren, ergänzt Christian Wilhelm, Vorsitzender der Christlich Demokratischen Union im Landkreis Birkenfeld.

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Antje Lezius, MdB

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