Kreisverband Birkenfeld

CDU-Kreisverband

CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner

Liebe Kreisvorsitzende, liebe Landesvorstandsmitglieder!

Ich möchte Euch danken für die sehr gute Sitzung und den offenen, intensiven Austausch gestern Abend. Auch für das Durchhaltevermögen in den drei Stunden zu später Uhrzeit! Das war konzentriert, respektvoll unterschiedlichen Meinungen gegenüber - und mit konkreten Punkten, die wir gemeinsam herausgearbeitet haben und umsetzen werden: Vom Mitgliederschreiben im Namen des Bundesvorstandes angefangen, über die Ansprache der ausgetretenen Mitglieder, einem Treffen mit Armin Laschet zusammen mit den Gemeindeverbands- und Kreisvorsitzenden, der Einrichtung eines Entscheidungsrates von CDU und CSU, der Forderungen nach der Einbindung und Sichtbarmachung von von Friedrich Merz bis hin zu einer Handreichung für unsere Kreisverbände zu Armin Laschet, seine Arbeit und das Werben für ihn.

Denn bei aller Enttäuschung vieler über das Ergebnis, das sie sich anders gewünscht hätten, bestand gestern große Einigkeit, gemeinsam mit Armin Laschet für den Wahlsieg im September zu kämpfen.

Euer Wunsch war es, zeitnah einiges über unseren Spitzenkandidaten zusammengestellt zu bekommen, was Ihr zur Kommunikation auch vor Ort nutzen könnt. Hier einige Punkte vorab:

  1. Armin Laschet wird unser Land, wo nötig erneuern, Klimaschutz UND Wirtschaftswachstum verfolgen. Die CDU aus Liebe zu Deutschland profilieren: sicher, sozial und frei.
  2. Er hat Steherqualitäten bewiesen. Adenauer wurde damals mit einer, seiner eigenen, Stimme Mehrheit Bundeskanzler. Wie gut für unser Land.
  3. Armin Laschet war im Deutschen Bundestag, im Europäischen Parlament, er regiert erfolgreich unser größtes Bundesland NRW mit einer Koalitionsregierung von CDU und FDP.
  4. Er genießt Vertrauen auch bei seinen Kontrahenten. Er besitzt eher Seltenes: Handschlagqualität. Mit Besonnenheit und Entschlossenheit kann er Deutschland in eine gute Zukunft führen. Ihm geht es ums Ganze, nicht um sich oder Klientelinteressen.
  5. Früher schauten alle dieselben Fernsehprogramme und lasen eine Tageszeitung. Heute informieren sich Menschen ganz anders. Schnelllebig, in Chatrooms und durch newsticker. Diese Veränderungen fordern uns gewaltig.
  6. Damit es am 26. September, in fünf Monaten (die Briefwahl beginnt noch früher) zu einem überzeugenden Votum kommt, müssen wir zeigen, was in uns steckt.
    Die christdemokratische Idee ist lebendig. Die CDU kann und muss kämpfen.
  7. Wenn wir jetzt zusammenstehen und nach vorne schauen, dann zeigen wir biblisch: Alles hat seine Zeit. Zeit zum Streiten, zum Ringen um den besten Weg, den Vorsitzenden, den Kanzlerkandidaten, das Wahlprogramm von CDU und CSU und Zeit zum Wahlkämpfen.

Liebe Freunde! Ich bin überzeugt, dass wir schaffen, was wir uns vorgenommen haben, wenn wir jetzt weniger unter uns diskutieren und stattdessen die nächsten fünf Monate rausgehen und unter den nicht einfachen Pandemiebedingungen um Zustimmung ringen. Jede und jeder an ihrem/seinen Platz.

Ihr wisst ja, dass Ihr Euch jederzeit bei mir melden könnt, wenn Ihr Anliegen habt.

Herzliche Grüße,
Eure Julia Klöckner

Kreisvorsitzender Christian Wilhelm

Kreisvorstandssitzung mit Julia Klöckner

Armin Laschet braucht Friedrich Merz.

Die Entscheidungen des Bundesvorstands sind letzte Woche bei sehr, sehr vielen Mitglieder mit großem Unmut und Unverständnis aufgenommen worden. Mir ging es nicht viel anders. Vielen von euch sicher ebenso.

Julia Klöckner hat dazu am vergangenen Freitag uns rund eine Stunde Rede und Antwort gestanden. U.a. sagte Sie auch, dass sie das sehr klare Meinungsbild aus RLP, genauso im Bundesvorstand weiter gegeben hat, als einem von nur zwei Landesverbänden. 

Bei aller nachvollziehbaren Emotion, sollten wir dennoch auch versuchen den Blick auf objektive, sachliche Kriterien zu werfen. Dazu hat uns unsere Landesvorsitzende gebeten das beigefügte Anschreiben an euch weiterzugeben.

Im Übrigen waren wir uns auch einig, dass wir als Vorstand nun vom Teamplayer Laschet auch fordern sollten, einen konservativen Fachmann wie Friedrich Merz für die Wirtschafts- und Finanzpolitik einzubinden.

Dies wurde auch durch Julia Klöckner befürwortet, die sich als Anhänger von Merz bekannte.

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